Recherche für Märchen-Autoren

Durch die Romane von Umberto Eco, Volker Kutscher und vielen anderen Autoren wird immer wieder veranschaulicht, wie wichtig historische Recherche für die Belletristik ist, um Lebensumstände und Denkmuster der Menschen zu der jeweiligen Zeit zu verstehen.

Aber wie recherchiert man für ein Märchen – und wo?

In England gibt es ja wenigstens den Daily Prophet. Gäbe es in Deutschland etwas Vergleichbares, nennen wir es z.B. „Magdeburger Postille“, was stünde da drin?

Einen Artikel habe ich mir schon ausgedacht, also zumindest die Schlagzeile und die Unter-Überschrift:

Sissi-Fuß

Österreichischer Hof-Podologe verzweifelt: Hornhaut der Prinzessin wächst immer wieder nach.

Lesung am 15.2.2019: Die reisende Sängerin und ihr Kind

Am Freitag, 15.2.2019, 19 Uhr lese ich wieder Texte aus der noch unveröffentlichten Geschichtensammlung „Die reisende Sängerin und ihr Kind“, diesmal im Café Verde im malerischen Herrenkrug-Park. Nähere Hinweise finden sich auf Facebook (arghhh):

https://de-de.facebook.com/events/818934508454217/

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Korsika

Inspiriert von den unvergleichlichen Eindrücken während unseres Korsika-Urlaubs (Fotos) habe ich in den letzten Wochen begonnen, Teil 4 meiner historisierenden Fantasy-Reihe zu konzipieren. Jetzt muss ich nur noch die drei Teile davor schreiben.

 

 

PS: „Dieser hauchzarte Duft nach Thymian und Mandeln, Feigen und Kastanien… und dieser Hauch von Kiefer, diese leichte Andeutung von Beifuß, diese Ahnung von Rosmarin und Lavendel… ach, meine Freunde, dieser Duft! … das ist Korsika!“

        (Osolemirnix, aus: R. Goscinny / A. Uderzo (1973): Asterix auf Korsika)

Erwin Schrödinger zum 131. Geburtstag

Aus dem Übungsheft „Belletristik für Sachbuchautoren“, Lektion 1:

Die anderen standen bereits um die Truhe mit dem gelb-schwarzen Kreissymbol versammelt, als Brenda in den Raum stürmte.

„Oh mein Gott, die Katze! Ist sie…“

Wir zuckten mit den Achseln, keiner wagte es, den Deckel der Truhe auch nur anzuheben. Aber niemals werde ich das maliziöse Lächeln von Erwin Schrödinger vergessen.